Über allgemein anerkannte Behandlungsmethoden und – materialien

Die plastische Chirurgie ist ein Zweig der Medizin, der sich auf Grund des hohen Anteils an Privatfinanzierung schnell entwickelt. Sowohl Methoden und Techniken für die unterschiedlichen Eingriffe als auch Materialien (Implantationsprodukte, Einspritzungsprodukte, Befestigungsdrähte, Schrauben etc.) werden ständig entwickelt, um effektiver, besser und billiger zu werden.

Es ist ein Balanceakt, ein angemessenes Niveau zwischen neuesten technologischen Entwicklungen und unnötigen Risiken für Komplikationen oder unzufriedenstellende Ergebnisse für den Patienten zu finden. In einigen Fällen führt dieser Balanceakt dazu, dass Methoden und Materialien, deren langfristige Funktionsweise nicht ausreichend statistisch belegt ist und deshalb nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden kann, auf Kosten der Sicherheit des Patienten angewandt werden.

Aus diesem Grunde sollten Kliniken, die ausreichend erprobte Techniken und Materialien verwenden, die im Verhältnis zum Charakter des Eingriffs niedriges statistisches Komplikationsvorkommen aufweisen, bevorzugt werden.

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