Methoden der Zahnregulierung mit Zahnspange

Ziel der Kieferorthopädie (Zahnregulierung) ist schon immer gewesen, die Stellung der Wurzel und des Zahns im Mund zu verändern. Eine Veränderung der Zahnstellung wird durch eine längerfristige Präzisionsbelastung auf dem Zahn mit Hilfe einer Zahnspange erreicht.

Der Vorteil der modernen Technik heutzutage ist, dass die Kieferorthopädie mit kürzeren Behandlungszeiten, weniger Schmerzen und ohne Beeinflussung des Aussehens durchgeführt werden kann.

Genau welcher Zahnspangentyp in jedem einzelnen Fall angewandt wird, hängt vom Umfang der Korrektur der Zahnstellung und den Wünschen des Patienten ab.

1. Feste Zahnspange

Eine feste Zahnspange ist die traditionelle Lösung und ist immer noch die effektivste in den Fällen, in denen eine größere Zahnregulierung durchgeführt werden soll.

Das Prinzip einer festen Zahnspange ist es, sog. Brackets (Halterungen) auf der Vorderseite der Zähne fest zu leimen. Dort wird dann ein Draht befestigt. Ca. jede sechste bis achte Woche wird der Draht während eines Zahnarztbesuchs nachgespannt. Hierbei werden die Zähne millimeterweise verschoben.

Der Unterschied zwischen den festen Zahnspangen heute und früher liegt darin, dass man die Halterungen und Drähte

Ästhetiche Kieferorthopädie (Zahnkorrektur) mit einer Zahnspange

2. Lockere Zahnspange

Lockere Zahnspangen wurden früher in größerem Umfang und vor allem bei jüngeren Patienten oder Patienten mit funktionellen Beschwerden angewandt. In der kosmetischen Zahnheilkunde ist der Gebrauch von lockeren Zahnspangen ungewöhnlich.

3. Unsichtbare Zahnspangen

Es gibt prinzipiell zwei unterschiedliche Typen der unsichtbaren Zahnspangen:

Unsichtbare (Linguale) Zahnspange


Eine unsichtbare sog. linguale Zahnregulierung ist im Prinzip das gleiche wie eine Behandlung mit einer festen Zahnspange. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Brackets an der Innenseite der Zahnreihe befestigt werden. Dies führt dazu, dass die Zahnspange im Prinzip nach außen unsichtbar ist.

Einige Zahnärzte sind der Meinung, dass diese Methode die erreichbaren Ergebnisse im Vergleich zur Kieferorthopädie (Zahnregulierung) mit einer gewöhnlichen festen Zahnspange einschränken. Die Befürworter dieser Technik sind jedoch der Meinung, dass der einzige Unterschied im Preis liegt: bis zu 2 000 € pro Kiefer.

Invisalign-Zahnspange

Eine Invisalign-Zahnspange ist eine unsichtbare Zahnspange, die aus einer Reihe individuell angepasster Beißschienen aus Plastik besteht, die 22 Stunden am Tag getragen werden. Sie werden nur beim Essen und Zähneputzen herausgenommen.

Die Schienen, die bei der Kieferorthopädie mit Invisalign angewandt werden, werden im Laufe der Stellungsveränderung der Zähne ausgetauscht (ca. jede zweite Woche).

Eine Invisalign-Zahnspange eignet sich nicht für alle Arten der Kieferorthopädie und kann aus diesem Grunde, obwohl dies oft behauptet wird, nicht immer den Bedarf nach einer konventionellen Kieferorthopädie ersetzen. In vielen Fällen kann dies jedoch eine einfache, bequeme und diskrete aber kostspielige Alternative sein.

« Einführung zu Kieferorthopädie (Zahnkorrektur) | So läuft eine Kieferorthopädie (Zahnkorrektur) ab »

Neu im Forum!
  • keine Beiträge.